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	<title>Jutta im Land der langen weißen Wolke &#187; Links rum</title>
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	<description>oder: Juttis Abenteueralbum - Neuseeland, Australien und Thailand</description>
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		<title>Jutta im Land der langen weißen Wolke &#187; Links rum</title>
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		<title>Von Auckland zur Bay of Islands (Abendrot ohne Abendbrot)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 23:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jutti_down_under</dc:creator>
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		<description><![CDATA[29. Februar / 1. März 2008
(hab diesen Bericht an einem Rechner im Internetcafe eingestellt &#8211; beschraenkte Moeglichkeiten. Daher die eigenartige Schrift) &#8211; Fotos kommen spaeter noch dazu.

Es ist 20.00 Uhr, local time, und ich sitze mit einer Flasche Heineken in meinem Motel-Zimmer (heute kam Betzens Leatherman erstmalig zum Einsatz, gibt es doch hier keinen Flaschenöffner). Es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juttaimlandderlangenweissenwolke.wordpress.com&blog=2877316&post=50&subd=juttaimlandderlangenweissenwolke&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">29. Februar / 1. März 2008</font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">(hab diesen Bericht an einem Rechner im Internetcafe eingestellt &#8211; beschraenkte Moeglichkeiten. Daher die eigenartige Schrift) &#8211; Fotos kommen spaeter noch dazu.</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Es ist 20.00 Uhr, local time, und ich sitze mit einer Flasche Heineken in meinem Motel-Zimmer (heute kam Betzens Leatherman erstmalig zum Einsatz, gibt es doch hier keinen Flaschenöffner). Es gab kein Abendbrot heute. Wie gestern auch schon nicht. Wie es dazu kam, erfahrt Ihr später.</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Ich schrieb es ja bevor ich aus Auckland los fuhr. Jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer. Und so isses. Ganz besonders wenn man die Unterkünfte nicht im Voraus gebucht hat. Das ist vielleicht spannend, sage ich Euch. Und: Aus dem Alter, in dem diese Form von Spannung Spaß gemacht hat, bin ich, befürchte ich, raus. Entgegen der Prognose meines kompetenten Reiseagenten und meines netten Hosts Tim vom Moana Vista, ist es sehr wohl ein Problem, wirklich günstige, aber auch halbwegs nette Unterkünfte zu finden. Aber fangen wir von<span>  </span>vorn an:</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Vorgestern war es soweit: Mein silbergrauer Toyoto Corolla wartete bereits bei Avis auf mich. Ich kann kaum beschreiben wie nervös ich war als ich den Motor startete. Gleichzeitig schossen mir unzählige Fragen durch den Kopf – viele davon existentieller oder philosophischer Natur. Die tauchen auch bei heftigen Turbulenzen im Flugzeug auf. Solche, auf die es eh keine Antworten gibt. Gut, von Todesangst darf man sich jetzt nicht aufhalten lassen, pah! Da wäre die Menschheit ja nie von der Stelle gekommen. So ging`s also frisch ans Werk. Scheibenwischer nach rechts, ups, und dann den steilen Berg hinab. Wie oft ich seitdem den Scheibenwischer (links vom Steuer, das sich ja naturgemäß rechts befindet) zum Blinken missbraucht habe, vermag ich nicht mehr zu zählen &#8211; bin bereits 1.000 km gefahren. Selbstverständlich wird man, trotz des unglaublich souveränen und lässigen Fahrstils (bei einem gefühlten Puls von 358), natürlich genau durch solche Details als europäischer Tourist enttarnt: Wer bei strahlendem Sonnenschein permanent die Scheibenwischer betätigt, gehört halt nicht dazu. Aber egal. Ich werd mir das schon noch abgewöhnen. Ansonsten klappt das mit dem Steuern des Vehikels tadellos. Sogar im Kreisverkehr, denn da setze ich zusätzlich zum Scheibenwischer auch immer den Blinker. Das funktioniert gut und alle übrigen Verkehrsteilnehmer sind gewarnt. Dieses multitasking wird übrigens GANZ ENORM durch die automatische Gangschaltung erleichtert. Kann ich wärmstens empfehlen. Sie trägt schon deshalb zur Entspannung und ja, auch zum<span>  </span>Selbstschutz bei, weil man nicht ständig reflexartig zur Fahrertür greift, um den Gang zu wechseln. Ich wär bestimmt schon ein paar Mal rausgeplumst. </font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Zurück zur Route: Von Auckland aus ging es Richtung Norden, an der Ostküste entlang. Die Strecke nennt sich Hibiskus Highway (der Namensgeber machte sich etwas rar, war aber zu entdecken) und ist wirklich wunderschön – man traut seinen Augen kaum, was hinter jeder Kurve &#8211; und davon gibt es sehr, sehr viele &#8211; auf einen wartet. Ich würde sagen: Eine asiatisch-schottische Amalfiküste. Man braucht Zeit, denn es geht durch Serpentinen und daher nicht sehr schnell voran. Die Interstate Highways entsprächen eigentlich einer A1 oder A3, aber sie sehen aus wie eine mittelprächtig präparierte Landstraße, rechts und links oft steil abfallend. Bei max. 100 Sachen ist also Schluss. (Mama und Papa: Keine Sorge, alles bestens!)</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Whangaparaoa war mein erstes Ziel. Ist ein kleines, unspektakuläres Dörfchen mit einem schönen, menschenleeren Strand. Kleiner Exkurs: Das ist hier sowieso das W-Land. Ich habe den Eindruck, dass 70 % aller Wörter mit W beginnen, was insbesondere bei den Ortsnamen sehr, sehr verwirrend sein kann. Waihau, Whakatane, Waihi, Whangamata, Whiritoa, Whangaparaoa, Whitianga, Waiuku, um nur ganz wenige zu nennen. Alle Ortsnamen haben auch eine Bedeutung &#8211; ich gebe Euch bei Gelegenheit einige schoene Beispiele. Damit die Aussprache gelingt, werden noch phonetische Eselsbrücken mit geliefert. Bsp. Waikikamukau (why-kick-a-moo-cow). Also ich lache hier viel. Die Silbe „kai“ hat immer etwas mit Essen zu tun – gut zu wissen! Überhaupt gibt es zu den Maori, ihrer Sprache, ihrer Kultur Tonnen Interessantes, aber auch Trauriges zu erzählen. Ich widme diesem Thema bald ein „special“.</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Von<span>  </span>Whangaparaoa aus weiter in Küstendorf Orewa, klein, gemütlich, die Hauptstraße verläuft direkt am Strand. Weiter nach Warkworth, wo ich einen Spaziergang durch den kleinen, aber sehr schönen Parry Kauri Park gemacht. Ein Dschungel, herrlich!! Dort steht auch der 800 Jahre alte McKinney Kauri – ein umwerfender Anblick. Mir traten vor Ehrfurcht die Tränen in die Augen. Wie majestätisch dieser Baum ist!! Unbeschreiblich. Zum wiederholten Mal denke ich an diesem Tag den berühmten Satz: Der liebe Gott ist immer noch der beste Designer.</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Dann einen spontanen „der Nase-nach-Abstecher“ zur winzigen Matheson Bay und dadurch ein kleines Paradies entdeckt – Bilder im Album. Weiter nach Leigh, komplett verschlafenes Nest ohne jegliche Infrastruktur, aber mit einem passablen Motel – die Besitzer sind sehr hilfsbereit und gut drauf (wie alle Neuseeländer, die ich bislang kennen gelernt habe). Inzwischen war es 17.30 Uhr und ich dachte erstmalig über eine Unterkunft nach. Das Motel in Leigh hätte mich 95,00 NZD gekostet (sind ca. 45 Euro) und so dachte ich: Fährste noch zum Camping Paikiri Beach, einem Geheimtipp aus dem Lonely Planet. Geheim und gemein war auch die Schotterpiste dorthin. Ich kam gegen 19.00 Uhr erschöpft und hungrig dort an und erfuhr, dass es nur noch eine „cabin“ (das sind Einzeller-“Hütten“, ca. 4 qm groß) mit ohne alles (nur ein Bett steht drin) gab. Für schmale 30 NZD! Das war meine! Unmittelbar am Strand, der einfach sensationell ist:<span>  </span>Weiß, riiiiiiiiiiiiiiiiesig und wunderschön. Weit und breit kein Haus, kein Geschäft, kein gar nix. Also auch kein Abendbrot. Und über meine Kabine werde ich auch kein weiteres Wort verlieren. </font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Heute ging`s weiter nördlich: Über die Schotterstraße in den Paikiri „wowops“ (so bezeichnen Kiwis ihre „Pampa“) zunächst Richtung Wellsford und mit vielen Zwischenstopps nach Whangarei, einem relativ großen Städtchen. Für mich gab es dort zwei Attraktionen: Ein lebendiger Kiwi und 26 Meter hohe Wasserfälle. Beides lässt einen staunen und – mal wieder – fast weinen. Bilder im Album. Mr. Kiwi ist übrigens so groß wie ein Huhn – und er ist soooooooooooooo hübsch. Kollegin Moprock (weiß nicht ob ich&#8217;s ganz korrekt schreibe; sie heißt wie das Geräusch, das sie macht), eine einheimische Mini-Eule war ebenfalls sehr beeindruckend.</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Das Endziel des heutigen Tages war die Bay of Islands (ja, sie hält das, was sie verspricht), dort die Örtchen Paihia bzw. Russell. Wollte eigentlich in Russell übernachten, bin aber nur bis Paihia gekommen, das klein, aber sehr touristisch ist. Es gibt eine Mio. Unterkünfte auf ca. 2 km Ortslänge&#8230;.gewöhnungsbedürftig. Nach der gestrigen Kabinen-Erfahrung zog es mich heute nicht Richtung „Backpacker“-Unterkunft; ein gepflegtes einfaches Motel wäre nett gewesen. Nach dem fünften Telefonat hab ich aufgegeben und bin ins nächste Hotel. Nix Besonderes, aber clean und ein eigenes Bad. Ich genieße es. Abendbrot wurde wegen Tages-Budgetüberschreitung gestrichen. Passt zum Diätplan <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Es hat heute übrigens den ganzen Tag bei ca. 24 Grad geregnet, mal aus Kübeln, mal Bindfäden. Tut dem Erlebnis aber keinen Abbruch. Im Gegenteil.: Das erinnert mich sehr an Bali. Diese sehr bergige Landschaft ist auch im Regen-Nebel ein Traum. Die Vegetation ist einfach der Knaller. Kann man nicht im Foto festhalten. Immer wieder und überall die einheimische elegante Nikau-Palme, Riesenfarne, teilweise in Palmenform und -größe, 5 m hohe Bambus-Haine,<span>  </span>dazwischen diese unbeschreiblichen Bäume, die das Auge nicht kennt, dann aber auch Zypressen, Weiden, Eichen (!), Birken, eine wunderschöne Kiefernart, Tannen (kein Witz!!), gigantische Hortensien-Hügel und am Straßenrand sehr oft diese weißen bzw. blauen hochgewachsenen<span>  </span>großen Blütenkugeln, die es für teuer Geld bei uns im Blumenladen zu kaufen gibt. Die wachsen hier wie Gänseblümchen. Fotos folgen noch. </font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span><font face="Times New Roman">Ich leg mich jetzt mal hin.<span>  </span>Hab leichte Halsschmerzen. Werde morgen versuchen, eine gute Unterkunft für ein paar Tage am Stück zu finden. </font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"></font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman">Gute Nacht, John Boy. Gute Nacht, Elizabeth.</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman">P.S. In der morgigen Folge erfahren Sie, warum Hände waschen nach Zahlen hier ein großes Thema ist. Und warum Mode, liebe Mädels hier gar kein Thema ist. Schalten Sie wieder ein!</font></span></p>
<p><span><font face="Times New Roman"> </font></span><span><font face="Times New Roman"> </font></span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kia ora!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 09:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jutti_down_under</dc:creator>
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Tag 1 und 2 – Auckland
&#160;
Kia ora! (so rufen die Maori zur Begrüßung – ein schlichtes Hallo). Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin jetzt schon – nach knapp 48 Stunden in diesem Land &#8211; überwältigt. Die ersten Eindrücke sind fantastisch. Fangen wir mit dem Wetter an: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juttaimlandderlangenweissenwolke.wordpress.com&blog=2877316&post=47&subd=juttaimlandderlangenweissenwolke&ref=&feed=1" />]]></description>
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<p style="margin-bottom:0;">Tag 1 und 2 – Auckland</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">Kia ora! (so rufen die Maori zur Begrüßung – ein schlichtes Hallo). Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin jetzt schon – nach knapp 48 Stunden in diesem Land &#8211; überwältigt. Die ersten Eindrücke sind fantastisch. Fangen wir mit dem Wetter an: 24 Grad, stahlblauer Himmel, an dem ab und an eine lange, weiße Wolke auftaucht. Glasklare, frische Luft (wie mag sich das erst auf dem Land anfühlen?). Atmosphärisch eine Mischung aus Südsee, Norwegen, England, und Südeuropa (hier zirpen die Grillen lauter als in Griechenland). Für diese skurrile Mischung sorgen die unglaublichen Bäume und Pflanzen, die das Auge immer wieder erspäht. Nikau, Puriri, Taraire, Pohutukawa, Kawaka, Kanuka, Manuka und der alles überragende, gigantische Kauri (den ich noch gar nicht &#8222;in echt&#8220; gesehen habe) – diese und zahlreiche andere einheimischen Bäume lassen mich staunen und wundern. Maori bezeichnen Bäume übrigens als „die Kinder Tanes“ und Tane ist der Gott des Waldes; er zählt zu einer ganzen Reihe von Göttern, die die Maori verehren – aber davon später mehr. Aus diesen Bäumen tönen außerdem sehr exotische Vögel mit noch exotischeren Stimmen – zusammen mit den Grillen ergibt das einen herrlichen Chor. Der gemeine Spatz und die dumme Duwe sind offensichtlich auf der ganzen Welt zu Hause und sehen auch so aus wie die deutschen Exemplare. Aber das ist wohl eher ein uninteressantes Detail.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">Auckland steht auf einer riiiiiiiiiiiiiesigen, 60,000 Jahre alten Vulkanlandschaft – davon zeugen unzählige kleine und größere Vulkankegel, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstrecken. Auf einem dieser Hügel, mitten im Auckland Domain, einem 80 ha großen Park, liegt das Auckland Museum – hier begann meine Entdeckungstour durch die heimliche Hauptstadt. Hier erfährt man viel Wissenswertes über die Geschichte der Insel(n) und über die eigenwillige Flora und Fauna des Landes.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Nach einem ausgiebigen Streifzug durch den Park bin ich anschließend am Skytower, Wahrzeichen der Stadt und höchstes Gebäude der südlichen Hemisphere gelandet. 328 Meter in 40 Sekunden überwunden und schon bot sich mir ein absolut spektakulärer  Blick auf die Stadt, den Hafen und das Meer. Außerdem durfte ich Verrückten zusehen,  wie sie sich von diesem Turm in die Tiefe stürzen (lassen). Ich halte die natürlich für bekloppt, aber Outdooraktivitäten mit thrill gibt es hier ohne Ende. Als wenn das Leben nicht genügend Aufregung, Spannung, Abstürze <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  und Herzklopfen bereit halten würde. Mir reicht das vollkommen.  Und außerdem erinnere mich an meine ein zige Erfahrung im paragliding&#8230;.aber das ist wieder eine andere Geschichte.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">Heute, 28.2. habe ich den Hafen und Davenport erkundet. Letzteres liegt sozusagen am Ende und dann um die Ecke von Auckland und ist am schnellsten mit der Fähre zu erreichen. Sind eine Art bescheidene „little Hampton`s“. Ein kleines, sehr malerisches (ja, das Wort passt da wirklich) Örtchen, das mit Stränden, Kolonial-Holzhäuschen und einem sehr gemütlichen Rhythmus überzeugt. „No worries“ &#8211; das hört man hier, aber auch in Auckland andauernd. Hier ist wirklich NIX ein Problem. Für alles scheint der Kiwi eine Lösung zu finden. Und das schnell, aber ohne Hektik oder Panik. Äußerst sympathisch.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">Was mir noch zu schaffen macht ist dieser Linksverkehr. Permanent schaut man beim Überqueren der Straße in die falsche Richtung und riskiert durch diese Unachtsamkeit Leib und Leben. Dabei bleibt es aber nicht. Auch ein harmloser Spaziergang durch die Stadt führt zu regelmäßigen Kollisionen: Man weicht grundsätzlich in die falsche Richtung aus (ich denke noch darüber nach, ob diese misslungenen Manöver unter Umständen gar für eine Kontaktaufnahme hilfreich sein könnten&#8230;. Ihr wisst schon,.. der Surfer, oder der Schafpelzträger ..oder der Kiwikönner. Na ja, auf jeden Fall geht das so weiter: Drehtüren drehen linksrum, Toilettentüren sperren sich linksrum ab und, und und. Morgen hole ich meinen Mietwagen ab. Ich sach mal: Toi, toi, toi.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">Fotografisch habe ich schon das eine oder andere kuriose Detail fest gehalten und ich habe beschlossen, sogenannte “Themen“-Alben zu veröffentlichen sobald ich genügend Bilder für die jeweilige Kategorie gesammelt habe. Zu den Themen zählen dann z.B. „Bäume“ oder „Briefkästen“, „Essen“ oder Mülltrennung&#8220; oder „Häuser“, etc. Für heute sollen einige wenige gemischte Bilder reichen. Übrigens: das Moana Vista, mein Bed &amp; Breakfast 3-Zimmer-“Hotel“ ist wunderschön und liegt im hippen Viertel Ponsonby – sehr empfehlenswert! Fotos im Album.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">Morgen geht es Richtung Norden. Jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer. Into the wild. Ürigens ein mächtig beeindruckender und auch etwas verstörender Film von Sean Penn, der gerade angelaufen ist. Habe ihn &#8211; passender Weise &#8211; auf dem Hinflug gesehen. Ein wahre Geschichte von einem jungen Typ, der sich in die Wildnis von Alaska zurückzieht und dort auf tragische Weise stirbt. Der Film hält diese Geschichte fest &#8211; an manchen Stellen wird ein wenig dick aufgetragen, aber im Ganzen sehr sehenswert. Schöne Musik!</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0;">E noho ra (Auf Wiedersehen)</p>
<p style="margin-bottom:0;">&nbsp;</p>
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